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Multiples Myelom

Patientinnen / Patienten

Spenderinnen / Spender

Viele Fragen, aber wo bleiben die Antworten...

Leukämie ruft bei betroffenen (Patienten wie auch Freunden, Bekannten, Verwandten, ...) viele Fragen wie auch Unklarheiten hervor . Der Wunsch auf alle diese Fragen auch eine Antwort zu erhalten, wird nicht immer erfüllt.

Müssen wir jedoch immer alles (besser) wissen, oder ist es vielleicht manchmal nicht einfach besser nicht auf jede Frage eine Antwort zu erhalten, sondern diese Frage wie auch Unklarheiten einfach unbeantwortet zu belassen?

Ist es schlecht oder sogar ein Zeichen von Schwäche etwas nicht zu wissen, sondern sich auf die Erfahrung von andern (unbekannten) Mitmenschen zu verlassen?

Auch mir ging bzw. geht es nicht anders als ich von meiner Leukämie-Erkrankung erfahren habe. Es stehen viele Fragen im Raum, welche vielleicht für immer unbeantwortet dort stehen bleiben...:

Was ist Leukämie? Was sind ihre Ursachen?
Wieso ich ?
Was habe ich falsch gemacht?
Was geschieht jetzt mit mir?
Muss ich jetzt fest leiden?
Hat die Behandlung Nebenwirkungen?
Werde ich irgendwann wieder gesund?
Wie sieht es später aus?
Kann ich nachher noch Vater werden?
Kann ich wieder arbeiten und Sport treiben?
Kann ich den Ärzten und dem Pflegepersonal blind vertrauen?
Soll bzw. muss ich gewisse Dinge hinterfragen, welche mit mir gemacht werden?
Kann ich nicht einfach davon ausgehen, dass die behandelnden Personen nach ihrem bestem Wissen und Gewissen handeln?
Wieso spendet ein Mensch einer fremden Person sein eigenes Knochenmark?
Wer ist mein Spender (Lebensretter)?
Werde ich dies jemals erfahren?
Gibt es für Betroffene in der Schweiz eine Möglichkeit Kontakt mit dieser Person aufzunehmen?
Wer entscheidet über diese Kontaktaufnahme?
Gibt es eine weltweit einheitliche Regelung in dieser Frage?

Diese Aufzählung von Fragen könnte noch beliebig erweitert werden.

Sollten wir nicht einfach dankbar und zufrieden sein, dass wir wieder gesund sind?