HomeÜber unsAktuellAgendaAufruf zur SpendeBerichteFAQKontaktLinks


Zielsetzung

Die SFK und warum es sie gibt

Blick zurück - aus dem Leben der SFK

Die Stiftungsräte

Worte der Präsidentin

Worte der Präsidentin

Das Ziel der SFK ist es, Spenderinnen und Spender für Knochenmark und Stammzellen zu gewinnen, sowie Patientinnen und Patienten und deren Angehörige zu beraten. Für die meisten Leukämiekranken eine Transplantation noch immer als einzige Möglichkeit für eine Heilung gilt. Es ist undenkbar, während die Zahl der leukämiekranken Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen zusehends wächst, dass wir mangels Information über die Möglichkeit der freiwilligen Spende von Knochenmark tatenlos zuschauen.

Der Spendewille der Schweizerinnen und Schweizer ist ungebrochen. Spender sollen erfahren, bevor sie sich zu einem der dreizehn Blutspendedienste begeben, welches die Anforderungen an einen freiwilligen Spender von Knochenmark/Stammzellen sind. Nur so können unnötige Kosten und Zeitverschwendung bei den Blutspendediensten vermieden werden. Freiwillige Spender sollen sich bewusst werden:

Wir brauchen gut informierte, überzeugte, stabile Knochenmarkspender, die auch nach Jahren bereit sind, einem Menschen – irgendwo auf dieser Welt – die Chance zur Heilung von Leukämie zu schenken.

Allein auf die Spende von Stammzellen aus dem Ausland zu bauen, wäre einfach. Es entspräche jedoch nicht unserer tief verwurzelten, humanitären Überzeugung.

Typisierte Fremdspender werden aus dem Register entlassen, sobald sie das fünfundfünfzigste Lebensjahr erreicht haben. Das bedeutet folgerichtig, dass das Schweizer Register laufend mit freiwilligen Spendern ergänzt werden muss.

Freiwillige Knochenmarkspender sind Kostbarkeiten, die es zu pflegen gilt. Dieser Erkenntnis verpflichtet, erhalten Interessenten die SFK-Informationsschrift "Geschenktes Leben", damit sie sich in Ruhe mit ihrer Bereitschaft und den Bedingungen zur Knochenmarkspende vertraut machen können bevor sie sich, fest entschlossen, zu einem der aufgeführten Blutspendezentren begeben.

Die Zahl der Leukämiekranken sowie Multiples Myelom-Patienten und ihrer Angehörigen, die sich in ihrer verzweifelten Situation an die SFK wenden, wächst ständig. In die Ängste einbezogen sind die Partner, die ganze Familie, die Freunde und Nachbarn.

Die Chance auf Heilung durch eine Knochenmarktransplantation haben leider nicht alle Patienten, sei es aus Mangel an einem Geschwister- oder Fremdspender, sei es altersbedingt oder auch, dass ihr gesundheitlicher Zustand eine Transplantation nicht zulässt.

Die wunderbare Chance für  gesunde Mitmenschen: Hier können wir helfen! Antrieb sollte die Dankbarkeit sein, denn

Gesundheit ist ein Geschenk – nicht ein "Verdienst".

Die innerhalb der vergangenen drei Jahre entstandenen sieben regionalen "SOS-Leukämie & Multiples Myelom"-Gruppen zeugen vom Nutzen dieses Netzwerks zum Wohl der Patienten, ihrer Angehörigen, und zum Trost der Hinterbliebenen, die einen schweren Verlust zu tragen haben. Sie bleiben ihrer Gruppe treu; aus Erfahrungen, selbst aus traurigen, das Gelernte mit Betroffenen teilen, damit alles besser wird, Schritt für Schritt.

Zur Eigenverantwortung befähigen. Kranke, die Mitverantwortung für ihre Gesundung tragen wollen, bedürfen der Orientierung.

SOS-Gruppen sind keine medizinischen Beratungsstellen. Wir vertrauen auf unsere Ärzte. Schwergewicht in diesen Gruppen ist die psycho-soziale Betreuung, die Zusammengehörigkeit, Austausch von Informationen und die freundschaftlichen Kontakte. Wir kennen keine Kantonsgrenzen. Trennendes gilt als negativ.

Unser oberstes Gebot ist die Liebe.

Eine wertvolle, schöne Tradition sind die jährlichen Sommertreffen und weihnachtlichen Märchentheater. Auf diese Weise haben sich in den über zehn Jahren der SFK-Aufbauarbeit Betroffene und ihre Angehörigen aus entfernten Teilen der Schweiz kennen und schätzen gelernt.

Bestätigung und  Unterstützung durch die Krebsligen, die fruchtbare Zusammenarbeit mit den Selbsthilfe- und anderen wohltätigen Organisationen,  lassen dieses Werk gedeihen.

 

Candy Heberlein

 

Letzte Änderung 05.08.2010