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Wir brauchen immer noch mehr Spender

In den letzten Jahren waren zwei Drittel der Spendewilligen, die sich bei der SFK um Information bemühten, weiblichen Geschlechts.

Die unermüdliche Aufklärungsarbeit der SFK möchte dieses Verhältnis leicht zu Gunsten der männlichen Spender verschieben?

Es ist nach wie vor Tatsache, dass für männliche Patienten männliche Knochenmarkspender günstiger sind.

Das Risiko der umgekehrten Abstossung (Graft-versus- Host) ist bei der Übertragung des Knochenmarks von Spenderinnen (hormonelle Veränderungen nach Gebären) auf männliche Patienten leicht erhöht.

An das "starke Geschlecht" appelliere ich auch in diesem "Hand in Hand". Nutzen auch Sie Ihre Chance, durch die Spende von gesundem Knochenmark einem Menschen die Überlebenschance zu schenken!

 

 

Wir müssen daran denken: ausnahmslos jeder von uns kann betroffen werden - wir Erwachsenen - unsere Kinder. Nicht Emotionen allein sollen unsere Bereitschaft leiten. Wir brauchen aufgeklärte, überzeugte Spenderinnen und Spender von lebensrettendem Knochenmark, nicht nur weltweit, sondern hier in unserem Land. Bei uns selbst sollen wir beginnen!

Das Höchstalter zur Registrierung als Spender wurde 2011 von 45 auf 55 Jahre erhöht.
Ein Spender verbleibt bis zum 60. Geburtstag im Register.

Einen Organspende-Ausweis auf sich zu tragen, das ist eine Überlegung, die sich ebenfalls jeder mündige Mensch stellen soll. Wir müssen endlich aufhören, von möglichem "Organhandel " und sonstigen medienträchtigen Gegenargumenten zu reden. Diese Ausflüchte sind in unseren zivilisierten Ländern zu unserem grossen Glück lediglich "Entschuldigungen".
Die Spende von Blut, Knochenmark und Organen wird nicht mit Geld abgegolten. Folglich ist ein Handel undenkbar. Jeder Patient soll die gleiche Chance haben. Nur leider ist der Bedarf weit grösser als das Angebot.

Warum Organe "mitnehmen" - wenn sie hier auf Erden so dringend gebraucht werden?

 

 


 

Geschwister von Leumämiekranken

Nur etwa 25 % der Patienten haben das Glück, ein kompatibles Geschwister zu haben. Manche Patienten haben drei Geschwister – und keines „passt“. Andere haben Glück mit nur einem Geschwister. Die Frage „warum’“ erübrigt sich. Wichtig ist allein die Übereinstimmung der Gewebemerkmale.

Wenn Sie für Ihren erkrankten Bruder oder Ihre Schwester  typisiert wurden und nicht kompatibel sind, was in jedem Fall Unkosten für die Krankenkasse des Patienten verursacht, wird es leider noch immer unterlassen Ihnen mitzuteilen, dass Sie damit nicht automatisch in das Register für Knochenmarkspender aufgenommen sind.

Hier wird oftmals eine Chance verpasst: Sie sollen wissen, dass viele Patienten auf einen Fremdspender hoffen um überleben zu dürfen. Auch Ihr Geschwister wartet möglicherweise auf die rettenden Stammzellen eines ihm völlig fremden Menschen.

Geben Sie einem Menschen die Chance des Überlebens! Melden Sie beim Blutspendezentrum SRK in Ihrer Nähe, dass Sie bereits typisiert wurden, und dass Sie die Bereitschaftserklärung als Fremdspender unterschreiben möchten. Teilen Sie auch mit, dass Ihre Daten zur Typisierung bereits dort, wo Ihnen Blut entnommen wurde, vorhanden sind.

Bedenken Sie: Ohne die rund 20 Millionen freiwilliger Spender von Knochenmark/Stammzellen weltweit müssten die meisten unserer Patienten sterben.

Es ist nicht anders möglich, und es ist gut so: es ist ein Geben und Nehmen!

Letzte Änderung 28.07.2013